Enforce Tac 2026: UniBw M, dtec.bw und Palladion präsentieren sich

26 Februar 2026

Mit einem durchweg positiven Fazit endet für dtec.bw die Enforce Tac 2026. Die Leitmesse für innere und äußere Sicherheit fand vom 23.02.-25.02. in Nürnberg statt und zeigte, wie essenziell der direkte Austausch zwischen Streitkräften, Behörden, Industrie, Politik und Forschung für die Weiterentwicklung der Verteidigungsfähigkeit ist.

Im Zentrum des Messeauftritts standen die Inno Stage sowie der gemeinsame Messestand der Universität der Bundeswehr München mit ihren Innovationselementen dtec.bw und dem Palladion Defence Accelerator. Dort wurde deutlich, wie transferorientierte Forschung an den Universitäten der Bundeswehr gedacht und umgesetzt wird: praxisnah, vernetzt und konsequent anwendungsorientiert.

 

Messestand der UniBw M mit den Innovationselementen dtec.bw und Palladion, dtec.bw Projekten und Start-Ups (Quelle: Nietsch)

Das Bühnenprogramm auf der Inno Stage eröffnete Prof. Dr.-Ing. Geralt Siebert mit einem Überblick über die Universität der Bundeswehr München und ihre Innovationselemente. Anschließend zeichnete Stephanie Wißmann den Weg »von der Wissenschaft über die Gründung zur NATO DIANA-Förderung« nach und gab Einblicke in die Arbeit des dtec.bw-Innovation Centers. Ihr Beitrag verdeutlichte, wie strukturierter Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktfähige und verteidigungsrelevante Anwendungen gelingen kann.

Im weiteren Verlauf präsentierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  Forschungsprojekte des dtec.bw:

  • GhostPlay: Prof. Dr. Gary S. Schaal zeigte, wie KI-gestützte Simulationen taktische Entscheidungsprozesse unterstützen und operative Vorteile ermöglichen können.

  • SPARTA: Prof. Dr. Jasmin Riedl erläuterte, wie Desinformation erkannt und analysiert werden kann – ein wichtiger Beitrag zur Resilienz von Streitkräften und Gesellschaft.

  • LogSimSanDstBw: Prof. Dr. Oliver Rose, Daniel Seufferth und Alexander Roman stellten Ansätze vor, die die technologische Grundlage für moderne, leistungsfähige Verteidigungssysteme stärken.

  • MuQuaNet: Dr. Nils Otto vor dem gentschen Felde präsentierte das Projekt zur quantensicheren Kommunikation (QKD) am Forschungsinstitut CODE, das als Schlüsseltechnologie für sichere Netze der Zukunft gilt.

 

Auf der Inno Stage präsentierten u.a. die dtec.bw-Projekte GhostPlay (links) und SPARTA (rechts) (Quelle: Dzionara)


Die vorgestellten Projekte verdeutlichten die Bandbreite der dtec.bw-Forschung – von KI-gestützten Entscheidungsunterstützungssystemen über Informationsresilienz bis hin zu quantensicherer Kommunikation.

Auch am Messestand wurde Transfer konkret erlebbar. Mit Scalable Propulsion war ein technologiegetriebenes Start-up aus dem dtec.bw-Projekt ELAPSED vertreten. Das Unternehmen entwickelt, produziert und integriert kompakte Strahltriebwerkslösungen für unbemannte Luftfahrzeuge. Der Fokus auf schnelle Entwicklungszyklen, skalierbare Antriebssysteme und effiziente Serienfertigung zeigt exemplarisch, wie aus Forschung industrielle Anwendung entsteht.

 

dtec.bw präsentierte sich als Zentrum beider Universitäten der Bundeswehr (Quelle: Nietsch)


Die zahlreichen Gespräche und Begegnungen während der Messe haben gezeigt: Der Bedarf an strukturiertem Transfer, belastbaren Partnerschaften und einem starken Innovationsökosystem ist groß. Veranstaltungen wie die Enforce Tac bieten dafür eine zentrale Plattform.

 


Ansprechperson:

André Dzionara
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dtec.bw
Tel.: +49 89 6004-4506
E-Mail: andre.dzionara@unibw.de


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Titelbild: ©dtec.bw/Dzionara